Preisgestaltung

Nach der Erstellung eines Angebotes oder nach dem Besuch der öffentlichen
Preisliste kommt gelegentlich die Frage, warum die Arbeit eines Fotografen
so „teuer“ ist.

Die Preise sind relativ schnell erklärt.

Die Fotografie besteht nicht nur aus dem, was die Kunden wahrnehmen, also
dem reinen Fotografieren.
Nach einem Shooting, einer Hochzeit o.ä. geht die deutlich zeitintensivere
Arbeit erst los.
Alle Bilder, dies können bei einer Hochzeit gern 2.000 bis 3.000 sein, müssen gesichtet
aussortiert, bewertet und sortiert werden.
Danach geht es an die Bildbearbeitung und das Erstellen eventueller Druckprodukte.

Als Faustregel kann gesagt werden, dass die komplette Bearbeitung in etwa 2 bis 3 mal
solange daurert, wie das Shooting bzw. der Auftrag.

Aber auch vor dem Fotografieren wird in den Auftrag schon Zeit investiert.
Es gibt Vorgespräche, Angebote müssen geschrieben werden, die Technik muss geprüft
und vorbereitet werden.

Dann darf auch nicht vergessen werden, dass der Fotograf viele Kosten decken muss.
Dazu zählen neben der Anschaffung von Technik und Verbrauchsmitteln auch Beiträge
für Verbände, Versicherungen, die Miete für das Studio, vieles Anderes und natürlich
möchte auch das Finanzamt seinen, leider nicht gerade kleinen, Anteil bekommen.

Vielleicht konnte ich für die Preise, welche oft sehr hoch erscheinen, ein wenig
Verständnis erwecken und vermitteln, dass es bis zum fertigen Bild mehr benötigt, als
nur das Drücken des Auslösers vor Ort.

Ganz allgemein kann ich nur sagen, schauen Sie sich meine Preise an bzw. lassen Sie
sich ein Angebot erstellen und vergleichen Sie dies dann mit anderen Fotografen, wobei
jedoch auch die Leistungen und vor allem die Menge und Art der Ergebnisse berücksichtig
werden sollten.

Sollten meine Preise und die Art meiner Bilder gefallen, steht der Verwirklichung
Ihrer Wünsche nichts mehr im Wege.